Mode

Focus On: Karl Lagerfeld x artnet

19. November 2015

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Wenn die Grenzen zwischen Mode, Design und Kunst verschwimmen: artnet und Karl Lagerfeld kooperieren

Wann wird Mode zur Kunst und wann eine Entwurfszeichnung zum autarken Werk? Wie fließend die Grenzen zwischen beiden sind, demonstriert aktuell einer der  international renommiertesten Modeschöpfer, der zugleich auch Fotograf und Kostümbildner ist: Karl Lagerfeld. Seit sechs Jahrzehnten prägt Lagerfeld mit seinen Kollektionen für unter anderem Balmain, Chloé, Chanel, Fendi sowie sein eigenes Label die Modewelt. Doch seine Anfänge liegen in der Illustration im Modebereich und auch in der Gegenwart führt es Karl Lagerfeld immer wieder ebenso in die Fotografie, in das Verlagswesen und die Kunst. Gemeinsam mit artnet verfestigt er in diesen Monaten die Liaison seiner Mode mit letzterer, denn anlässlich des Launches seines virtuellen Flagship-Stores karl.com können bis zum 10. November 2015 drei einzigartige Taschen mitsamt der Originalzeichnungen von Karl Lagerfeld auf der artnet-Auktionsseite ersteigert werden.

Während seine Modedesigns auf den internationalen Laufstegen zu sehen sind und Museen wie das Folkwang Museum in Essen oder die Bundeskunsthalle in Bonn seinen genreübergreifenden Kreationen ganze Ausstellungen widmen, sind auch artnet und Karl Lagerfeld einander keine Unbekannten. Von den rund 10 Millionen Fine-Art-Auktionen, die der 1989 gegründete Online-Dienstleister für den internationalen Kunsthandel mittlerweile verzeichnen kann, stammten 159 Arbeiten nämlich von Lagerfeld.

Mit der aktuellen Partnerschaft setzt die Plattform artnet darüberhinaus ein klares Statement in der weniger deutlich entschiedenen Frage, in welchem Verhältnis Kunst, Mode und Design stehen. Denn: Als Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen artnet und Karl Lagerfeld wurden die drei handgefertigten Taschenunikate mit den Namen „Le Spectre De La Rose“, „City Butterfly“ und „Crescendo“ einerseits selbst in ihrer Einzigartigkeit, in Hinsicht auf Materialien (unter anderem Swarovskikristallen und -perlen) sowie Handwerk hervorgehoben. Als „rare Skizzen“ und damit Kunstwerke, die nur selten zum Verkauf stünden, wurden andererseits die Entwurfsskizzen vorgestellt.

Im Videointerview mit artnet-CEO Jacob Pabst spricht Karl Lagerfeld über seine Arbeit, Prozesse und Gewohnheiten sowie seine Kunstsammlung und Inspiration:

Weitere Informationen zu der Partnerschaft von artnet und Karl Lagerfeld finden Sie hier. Karl Lagerfelds Fotografie wiederum widmet sich noch bis zum 20. März 2016 die Ausstellung „Karl Lagerfeld. A Visual Journey“ in der Pinacothèque de Paris.

 

Autorin: Teresa Köster