Mode

Ein Museum und seine Tasche

Von , 29. April 2016

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©PR

Ziemlich genau ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Whitney Museums im Meat-Packing-District in New York, feierte man am vergangenen Dienstag die Eröffnung einer Ausstellung sowie den Launch einer neuen Handtasche

Dass diese beiden Ereignisse so fabelhaft zusammenpassen, verdankt das momentan angesagteste Museum der Stadt einem großzügigen wie kunstsinnigem italienischen Label: Max Mara. Von Beginn an unterstützte die Marke das Museumsprojekt – jetzt galt es also, die Vision nachhaltig zu etablieren. „Wir wollen mit dieser Zusammenarbeit auch die Brücken zwischen Europa und den USA weiter ausbauen,“ betonte Luigi Maramotti in seiner Rede, mit Verweis auf die Installation von Lawrence Weiner “Stone After Stone To Form A Bridge”, die quasi als Motto über dem festlichen Dinner an der Wand prangte.

Von Warhol bis zum Selfie

Noch herausragender aber ist wohl die tiefe Seelenverwandtschaft zwischen der Familie Maramotti, die zu den wichtigsten Kunstsammlern und Mäzenen in Europa zählt, mit einem Museum, das seinen Fokus auf internationale Gegenwartskunst legt. So markierte der Abend auch die Eröffnung einer beachtlichen Portrait-Ausstellung, die von Warhols „Nine Jackies“ über Cindy Shermans „Film Stills“ bis hin zu Urs Fischers wächserner, überlebensgroßer Statue von Julian Schnabel alles zeigt, was die Sammlung des Hauses an wichtigen Arbeiten und Installationen zu bieten hat. In der Ära des Selfies sicherlich ein moderner Ansatz, Kunstwerke neu zu betrachten.

Gertrude’s Tasche

Gleichzeitig wurde auch ein neues Taschenmodell aus der Taufe gehoben. Inspiriert von der Gründerin Gertrude Whitney; auch ihr Konterfei ist mehrfach in der Ausstellung zu sehen. Das allererste Modell im Vorjahr entstand in Kooperation mit dem Architekten des Hauses, Renzo Piano. Die erste Special-Edition ist nun bereits ausverkauft und Modelle der Tasche können nun auch im Museums-Shop erworben werden.

Dinieren mit Susan, Sally und Sorrenti

Das intime und gesetzte Dinner versammelte dann auch das Who-Is-Who der New Yorker Kreativ-Szene: Neben internationalen Kunstgrößen saßen Sally Field und Amy Adams, Flora Irving und Laura de Gunzburg zu Tisch – stießen an mit Mario Sorrenti, Arden Wohl und Susan Sarandon, Sarah Hoover und Bellamy Young. Dabei stets im Zentrum der Runde: Maria Giulia Maramotti, die Nichte von Luigi Maramotti.
Und der Dresscode an diesem Abend für die Ladies? Max Mara, was sonst. Es bleibt anzumerken: Nicht wenige der Damen bestätigten, dass ihr Kleid aus der eigenen Garderobe stammt. Was könnte auch passender sein.