Lifestyle

Die Liste: Netflix Serien

Von , 8. March 2016

HEADER_Netflix_Serien_Top5_House_Of_Cards
©Netflix PR

Serien-Junkies aufgepasst: Um diese fünf Netflix Serien kommt niemand herum

Es ist Sonntag, man sitzt mit einer Matschbirne im Bett, hat fettige Haare und weiß aus Jahren der Erfahrung, dass der Kühlschrank außer einer sauren Tüte Milch nicht wirklich was zu bieten hat. Für mich ist das etwas sehr Schönes. Denn die Umstände liefern so gar keinen Grund rauszugehen. Vielmehr fordern sie geradezu auf, Folgendes zu tun: Laptop an, Lieferservice anrufen (je nach Tagesform Pizza oder Asiatisch bestellen), überlegen, dass fettige Haare gut für eine gesunde Kopfhaut sind und schließlich das Allerwichtigste: Lieblingsserie auswählen und bis spät in die Nacht durchgucken. Für alle, die dies ebenfalls gerne und exzessiv tun, kommen hier Empfehlungen für die besten Netflix-Serien – nicht, dass irgendwann der Stoff ausgeht:

downloadAsset02
©Netflix PR

House of Cards

„Ich fühle mich zutiefst geehrt, dass Zuschauer aus aller Welt die Serie so treu mitverfolgen. Ich kann es kaum erwarten, ihnen die vierte Staffel zu präsentieren“. Wir auch nicht, Herr Spacey! Denn nicht umsonst hat die Serie bereits einen Emmy und Golden Globe gewonnen. In der neuen Staffel geht es vor allem darum, wie Präsident Frank Underwood (Kevin Spacey) versucht, sein Ehechaos mit Claire (Robin Wright) sowie das Problem seiner abwandernden Wählerschaft ins Lot zu bringen – schließlich naht die Präsidentschaftswahl. Die vierte Staffel ist auch eine des Comebacks: So wird der Emmy-nominierte Michael Kelly wieder als Franks Stabschef Doug Stamper dabei sein, sein politischer Rivale Heather Dunbar (Elizabeth Marvel) und Jayne Atkinson die Außenministerin Cathy Durant spielen.

downloadAsset01
©Netflix PR

Cooked

In Zeiten, wo ein Superfood das Nächste schneller ablöst, als man verstehen kann, was daran jetzt wieder so amazing sein soll, ist eine Serie über das Kochen erst einmal nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist aber diese Art von Serie: Denn bei Cooked wird Kochen als ein menschliches Grundbedürfnis betrachtet und nicht als Mittel zur Körperoptimierung, wie es heutzutage Trend ist. Die Dokumentar-Reihe von Erfolgsautor Michael Pollan und dem oskargekrönten Regisseur Alex Gibney ist ein Weckruf, die Küche mit ihren verlorenen Traditionen zurückzuholen und unser Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Basierend auf Pollans Buch „Kochen: Eine Naturgeschichte der Transformation“ (2013) wird in jeder Folge eines der vier Grundelemente, Feuer, Wasser, Luft und Erde – die immer schon dazu benutzt wurden, Rohzutaten in wunderbare Speisen zu verwandeln – ins Visier genommen. In Cooked – Air geht es beispielsweise um die Frage, warum wir Essen mit Luftblasen darin so gerne mögen. Wie etwa Brot, ein Kulturgut, das Menschen auf der ganzen Welt nicht nur ernährt, sondern auch verbindet: Von den alten Ägyptern, die vor über 6000 Jahren erstmals Brot gebacken haben über Gemeinschaftsöfen in Marokko bis hin zum heutigen Schwinden traditioneller Bäcker – die historische Bedeutung des Brots zeigt, dass es weit mehr ist, als nur die Stulle am Abend, ob mit Chiasamen oder ohne.

downloadAsset
©Netflix PR

Love

Sie gibt es noch, die wahre Liebe. Und zwar zwischen Mickey und Gus, zwei Anti-Helden in L.A. Die beiden Mittdreißiger finden nichts Aufregendes oder Liebenswertes in der Welt: Ihre letzten Beziehungen waren für die Tonne und im Job läuft’s auch nicht. Dann lernen sie einander kennen und entdecken im Gegenüber ihren Soulmate. Dass ihre erste Zusammenkunft ziemlich unglamorös auf einer Tankstelle stattfindet, erscheint nur logisch – besonders in L.A, wo das halbe Leben im Auto stattfindet. Gus borgt Mickey das Geld für einen Kaffee und die Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. “Wir sind einfach zwei nette Leute, die ihr Bestes gegeben haben und besser können wir es eben nicht”, resümiert Gus zum Ende der ersten Staffel und spricht damit aus, was der Zuschauer denkt: Das Paar ist in der kalifornischen Glückindustrie so passend aufgehoben wie Donald Trump in der Politik – und niemand inszeniert die Verzweiflung darüber lustiger als der Regisseur und Komödienpapst Judd Apatow.

©Netflix PR
©Netflix PR

The Charakters

In der neuen Netflix-Serie können acht aufstrebende Comedians 30 Minuten lang machen, worauf sie Lust haben. Und wie es nun mal ist, wenn man keine Regeln und Vorgaben hat, lassen es die lustigen Vögel so richtig krachen: Von Der Bachelor Parodien über Musikvideo Remakes bis hin zu Witzen über die Bibel – Branchengrößen wie Lauren Lapkus (Orange Is The New Black), John Early (Wet Hot American Summer: First Day of Camp) oder Tim Robinson (Saturday Night Live) wissen, wie man die Lachmuskeln der Zuschauer trainiert.

downloadAsset
©Netflix PR

Better Call Saul

Beauftragen Sie Saul – so lautet der deutsche Titel des Spin-Offs von Breaking Bad. Die Serie schildert die Vorgeschichte des zwielichtigen Anwalts Saul Goodman, der später dann den den krebskranken Chemielehrer und Drogenbaron Walter White bei dessen kriminellen Machenschaften zur Hand geht. In Better Call Saul heißt Goodman allerdings noch Jimmy McGill, hat mehr Haare auf dem Kopf und versucht sein Glück als engagierter Nachwuchsanwalt in Albuquerque, New Mexico. Das mit der Ehrlichkeit funktioniert dann aber doch nicht so ganz wie gedacht und Goodman ändert seinen Kurs: „Ich habe es jahrelang auf die ehrliche Klinkenputzer-Tour versucht, weil ich nicht länger Slippin Jimmy sein wollte. Jetzt aber reicht es.“ Ab da sind ihm dann alle Mittel recht.