Lifestyle

Magische Malediven

Von , 23. August 2016

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© Inga Langkay

Der Herbst kündigt sich mit großen Schritten an und wir behalten uns die Sonne im Herzen – unser Autor und The Talks Gründer Sven Schumann berichtet von seiner Traumreise auf die Malediven

Die Malediven gehören ohne Frage zu den schönsten und luxuriösesten Reisezielen der Welt. Die schneeweißen Strände, das klare türkisfarbene Meer und die fast unberührte Unterwasserwelt der abgelegenen Inselgruppe im indischen Ozean lassen sogar die schönsten karibischen Inseln alt aussehen. Kein Wunder also, dass sich die weltbesten Luxushotels auf nunmehr 87 der 1196 Inseln niedergelassen haben, um ihren Gästen einzigartige Erlebnisse in wohlerschlossener Einsamkeit zu bieten. Wir präsentieren die fünf besten Hotels der Malediven:

Shangri-La’s Villingili Resort & Spa, Maldives: Asiatischer Luxus

Das Shangri-La’s Villingili Resort & Spa ist das erste Luxusresort im südlichsten Atoll der Malediven. Auf dem Flug von Male nach Gan überqueren die Gäste zuerst den Äquator und danach geht es mit dem Speedboat weiter zu einem der größten Resorts der Malediven. Doch anstatt so viele Villen wie möglich zu bauen, entschloss man sich hier lieber, den Gästen viel Platz zu lassen und den 17.000 Kokosnuss-Palmen ihren natürlichen Spielraum zu geben. Für einen 9-Loch Golfplatz war allerdings trotzdem noch Platz. Alle 132 Villen (davon 60 auf dem Wasser errichtet) bieten den Gästen absolute Abgeschiedenheit, viele haben einen privaten Strandzugang und mit 133 bis 957 m² Größe fühlt man sich auch in der kleinsten Kategorie wie in seinem eigenen kleinen Königreich.

Trotz der verhältnismäßig hohen Anzahl an Villen schaffte das Shangri-La es mühelos, mir stets das Gefühl zu vermitteln, als wäre ich praktisch alleine auf der Insel. Außer beim Frühstücksbuffet in Pool-Nähe begegnete ich tagsüber kaum anderen Gästen, worüber ich nach über zwanzig stündiger Anreise auch durchaus froh war. Nach ein paar Tagen purer Erholung war ich dann aber doch froh, dass das Hotel – außer einem grandiosen Strand – auch viele andere Unterhaltungsalternativen zu bieten hatte: Egal ob Tennis, Golf, Spa oder jegliche Wassersportarten, im Shangri-La’s gehen einem auch bei längerem Aufenthalt auf der einsamen Insel nie die Optionen aus.

Ähnliches gilt für das kulinarische Angebot: Mit drei verschiedenen Restaurants bietet das Resort seinen Gästen ein vielfältiges Angebot aus internationaler und arabisch-asiatischer Küche, aber natürlich auch fangfrischem Seafood der Extraklasse.

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©Shangri-La’s Villingili Resort & Spa
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©Shangri-La’s Villingili Resort & Spa

Park Hyatt Maldives Hadahaa: Luxus-Resort mit grünem Daumen

Das Park Hyatt Hadahaa liegt 400 km südlich von Male, Mitten im Nirgendwo. Der nächste Flughafen befindet sich 55 Minuten mit dem Speedboat entfernt und schon bei der Anreise bekommt man das tolle Gefühl, sich auf dem Weg auf eine einsame Insel zu befinden. Im Vergleich zu vielen anderen Resorts ist vom Park Hyatt aus weit und breit keine andere bewohnte Insel zu sehen und verleiht eine Atmosphäre totaler Abgeschiedenheit.

Mit nur 50 Villen, davon 14 Wasser-Villen, ist das Resort das kleinste der Top 5. Die Architektur ist modern und beeindruckt mit Highlights wie der Empfangshalle in Form eines traditionellen maledivischen Bootes. Das Resort umringt der vielleicht schönste Strand der Malediven, der weißer und sauberer kaum sein könnte. Neben dem riesigen Haupt-Pool vor atemberaubender Palmenkulisse, liegt das Vidhun Spa inklusive eines großzügigen Ruhe-Pools, in dem man sich nach den Behandlungen gemütlich entspannen kann. Für einen perfekten Start in den Tag empfehle ich eine ruhige Sehathu-Massage oder Yoga bei Sonnenaufgang.

Das Park Hyatt gehört nicht nur zu den schönsten Resorts der Malediven, sondern ist auch eines der umweltbewusstesten. Bei den 2015 World Travel Awards wurde das Hotel zum Indian Ocean’s Leading Green Resort ausgezeichnet. Insgesamt unterscheidet sich das Park Hyatt im Vergleich zu den anderen Resorts nicht nur durch seine Nachhaltigkeit, sondern auch durch seine günstigere Preiskategorie, die das Resort zu einem echten Geheimtipp macht.

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©Park Hyatt Maldives Hadahaa
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©Park Hyatt Maldives Hadahaa

Naladhu Maldives: Karibik-Flair im indischen Ozean

Das Naladhu ist das kleinste und exklusivste der drei Anantara-Resorts, die sich auf einer überschaubaren Inselgruppe südlich von Male befinden. Die nur 19 Villen haben ein eher karibisches Flair und jeder Gast hat einen eigenen Strandbereich, um auch während des Sonnenbadens für absolute Abgeschiedenheit zu sorgen.

Gerade für Familien, die sich gerne einmal zurückziehen, eignet sich das Naladhu besonders. Kinder sind nicht nur willkommen, sondern werden hier auch bestens unterhalten. Eltern, die auch trotz kleiner Kinder gerne Ruhe genießen wollen, haben die Möglichkeit, den Nachwuchs im Kids Club des benachbarten Anatara Dhigu abzugeben. Aber nicht nur Kinder sind in den Anantara Resorts gut aufgehoben, auch Sportfans kommen hier in keiner Weise zu kurz. Egal ob Tauchen, Fischen oder Yoga, das Freizeitangebot ist sehr abwechslungsreich. Sogar exklusive Surf-Trips werden angeboten; egal ob Profi oder Anfänger, das Wellenreiten in glasklarem Wasser ist ein unvergessliches Erlebnis.

Geheimtip: Schlafen Sie im Naladhu mit offenen Fenstern, denn die fast meditative Geräuschkulisse der am Riff brechenden Wellen sorgt für pure Entspannung.

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©Naladhu Maldives
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©Naladhu Maldives

One & Only Reethi Rah: Traum-Resort mit Glamour-Faktor

Schon am Flughafen in Male bekommt man einen ersten Eindruck, was einen im One & Only Reethi Rah erwarten wird: Luxus pur. Direkt vom Gate geht es auf eine Luxus-Yacht, die einen in knapp 45 Minuten auf die Insel der Superlative bringt. An Board werden frischgepresste Säfte serviert, bei Bedarf kann man sich auch in eines der an Board gelegenen Schlafzimmer zurückziehen bis man schließlich am hoteleigenen Yachthafen ankommt.

Das Resort befindet sich auf einer der größten Inseln der Malediven und bietet insgesamt 12 schneeweiße Sandstrände, die teils extra aufgeschüttet wurden. Insgesamt 129 sehr geräumige und detailliert-designte Villen bieten den Gästen eine angenehme Rückzugsmöglichkeit vom Szene-Hotel. Der Ausblick aus den Villen ist atemberaubend, die Strände leer, lang und weiß, das Freizeitangebot ausgiebig und wohlorganisiert. Der Service ist professionell und zuvorkommend, der Kid’s Club facettenreich und aufregend – auch die Kleinsten werden hier verwöhnt. Gerade die Unterwasseraktivitäten sind besonders beindruckend: Wer also schon immer mal mit dutzenden Schildkröten schwimmen wollten, kann mit dem Boot zum naheliegenden Turtle Riff fahren, wo selbstverständlich keine Schar an Touristenbooten auf Sie wartet. Wer also für den nächsten Urlaub nach einem glamourösen Ort in paradiesischem Ambiente sucht, ist hier an der richtigen Adresse.

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©One & Only Reethi Rah
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©One & Only Reethi Rah

Gili Lankanfushi: Ein Erlebnis der besonderen Art

Das Gili Lankanfushi ist ein besonderes Hotel, ein Resort wie ich es bisher nirgendwo sonst auf der Welt gesehen habe. Konzept ist hier König und man lässt sich gerne von Minute eins darauf ein. Schuhe sind in diesem Resort übrigens unerwünscht – dies gilt übrigens auch für Restaurant und Spa.

Die Villen sind allesamt auf dem Wasser errichtet und bieten einem mit mindestens 210m² sehr viel Platz zum entspannen. Da Nachhaltigkeit auch hier eine große Rolle spielt, sind alle Villen fast ganz aus Holz errichtet und verleihen so der ganzen Insel eine einmalige Atmosphäre. Kaum ein anderer Ort der Welt verbreitet so viel Robinson-Crusoe-Flair wie dieser. Kein Wunder also, dass die privaten Butler, die jedem Gast zur Verfügung stehen, schlicht als Mr. Friday bezeichnet werden, benannt nach Crusoes treuestem Freund.

Wem dies alles noch nicht genug ist, kann hier noch etwas ganz Besonderes erleben: die größte Wasser-Villa der Welt. Das Private Reserve, was einer Präsidentensuite des Hotels gleichkommt, beeindruckt durch unglaubliche 1600m² Wohnfläche und bietet seinen Gästen eine der exklusivsten Unterkünfte der Welt. Die Mega-Villa ist ausschließlich per Boot erreichbar und ist selbstverständlich nur für Ihre Gäste zugänglich. Mit mehreren Schlafzimmern, einer gigantischen Terrasse mit riesigem Infinity-Pool und etlichen Chill-Areas gab es eigentlich gar keinen Grund mehr, einen Fuß vor die Tür zu setzen. Ein eigenes Kino, ein Spa und ein Fitnessstudio standen zur Verfügung und wenn der Weg vom ersten Stock ins Wasser mal zu weit war, konnte ich natürlich auf die hauseigene, per Knopfdruck aktivierbare Wasserrutsche zurückgreifen. Der Boden des Wohnzimmers ist aus Glas, wodurch man immer wieder den Anblick von Haien, Schildkröten und andere Meeresbewohner genießen konnte.

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©Gili Lankanfushi
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©Gili Lankanfushi