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Superfood 2016: Die Blutwurst – was ist dran?

Von , 9. March 2016

©The Sausage Man Never Sleeps
©The Sausage Man Never Sleeps

Britische Nahrungsexperten haben die Blutwurst für 2016 zum neusten Superfood-Trend erklärt. Wir verraten, was in der Wurst alles steckt

Menschen mit einem Geschmack fürs Spezielle können sich jetzt freuen, denn neben – nun ja sagen wir eher geschmacksneutralen – Superfoods wie Quinoa, Dinkel oder Avocado hat sich jetzt erstaunlicherweise die Blutwurst zum neuesten Hype unter den Superfoods angekündigt. Kann sich die ungewöhnliche Wurstsorte wirklich gegen die Konkurrenznahrung durchsetzen?

Die Herstellung
Die Blutwurst zählt zu einer der ältesten Würste und findet sogar Erwähnung in Homers Odyssee. Sie wird aus geronnenem und gekochtem Schweineblut hergestellt, das mit Schweinefett gemixt zu einer puddingartigen Masse wird. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Majoran, Thymian, Piment und Ingwer entfaltet die Blutwurst ihren einzigartigen Geschmack, an dem sich tatsächlich die Geister scheiden. In einen Schweinedarm gestopft wird die Masse dann in Wurstform gebracht.

Die Nährstoffe
Der Verzehr von Blutwurst versorgt uns mit Proteinen, Kalium, Calcium und Magnesium und ist dabei praktisch frei von Kohlenhydraten. Außerdem ist sie reich an Eisen und Zink. Eisen kann der Körper nicht selbst produzieren. Die Versorgung mit eisenhaltigem Essen ist daher besonders wichtig für uns, denn es regelt den Sauerstofftransport in unserem Körper, da der Sauerstoff sich mit dem Eisen in den roten Blutkörperchen vereint und über den Blutkreislauf in unserem Körper zirkuliert. Der Effekt dieses Spurenelementes: Es hebt unsere Laune, Konzentration und Leistungsfähigkeit. Zudem bringt es Haut, Nägel und Haare zum Strahlen. Außerdem stärkt es unsere Abwehrkräfte ebenso wie das in der Blutwurst enthaltene Spurenelement Zink.

Der Nachteil
Das neue Superfood ist ziemlich fettig – auf 100g Blutwurst kommen ca. 250 bis 300 Kalorien.

Fazit
Blutwurst hat durch seine positiven Elemente das Zeug dazu, zum Superfood 2016 zu avancieren. Ob sie Quinoa, Avocado und Dinkel Konkurrenz machen wird? Wahrscheinlich nicht! Denn im Gegensatz zu den hier aufgezählten Superfoods, sollte man auf den täglichen Verzehr von Blutwurst verzichten, um nicht zuzunehmen. In Maßen kann unsere Gesundheit aber durchaus von der ausgefallenen Leckerei profitieren.