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Da wollen wir hin! Die Top 5 Berlinale-Events

Von , 12. February 2016

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Selbst die härtesten Film-Junkies brauchen mal Abwechslung vom Binge-Watching

Berlinale: Hier kann man nicht nur Filme aller Genres, Längen und Formate ansehen. Man sollte unbedingt auch Pekannuss-Tarte mit Ahornsirup im City Kino Wedding essen, Lars Eidinger lauschen, wenn er über Liebesszenen spricht, und zu Live Musik von Frederic Lau in der Audi Berlinale Lounge tanzen. Wir stellen die fünf besten Events des Filmfestivals vor:

Berlinale Lounge Night
©Berlinale.de

Audi Berlinale Lounge

Das Schöne am endlosen Filme gucken ist, dass man wenig bis gar nicht reden muss. Kein nerviger Smalltalk, einfach nur ein gemütlicher Kinosessel und spannende Geschichten. Der Moment kommt jedoch, in dem der Hintern weh tut und man doch mal unter Leute gehen möchte – um Bier zu trinken und dabei ein bisschen über die Filme zu plaudern. In der Audi Berlinale Lounge am Potsdamer Platz kann man das täglich von 14 Uhr bis Mitternacht – hier gibt es auch backstage Infos und Live Musik Gigs. Am 19. Februar um 20 Uhr legt Frederic Lau auf, der uns zuletzt in Sebastian Schippers Spielfilm Victoria begeisterte und die Hoffnung auf den deutschen Film wieder aufleben ließ.

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©Berlinale.de

Kulinarisches Kino

Make food, not war – so lautet das Motto des Kulinarischen Kinos. Denn: Menschen, die zusammen sitzen und essen, hauen sich ja eher selten die Birne zu Brei. Nach den Food-Filmen, welche die Küche als eine Werkstatt der Freude und Ausdruck kultureller Identität zeigen, kochen in der Reihenfolge des Programms Sterneköche wie Andoni Luis Aduriz oder Sonja Frühsammer. Ein weiterer Tipp: Kulinarisches Kino goes Kiez im City Kino Wedding am 19. Februar um 18.30 Uhr. Dann führt nämlich Elisabeth Raether, Wochenmarkt-Kolumnistin des ZEITmagazins, durch den Abend – ich kenne niemanden, der in seinen Rezepten die Schönheit des Essens und Kochens besser ausdrücken kann.

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©Berlinale.de

Mixed Doubles: Actors Teaming Up mit Lars Eidinger

Alba Rohrwacher und Lars Eidinger sind die Festival-Lieblinge schlechthin: Sah man die Schauspieler letztes Jahr noch im Berlinale Wettbewerbsfilm Sworn Virgin von Laura Bispuri, sitzen die beiden bei den 66. Berliner Filmfestspielen in der Jury. Am 16. Februar um 14.30 Uhr sprechen sie über ihre Arbeit, wie sie sich auf Rollen vorbereiten und die großen Gesten der Liebe, des Hasses und allem, was dazwischen liegt.

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©Albert S. Ruddy

Ausstellung Best Actress

Jury-Präsidentin Meryl Streep hat ihn schon drei Mal mit nach Hause genommen: Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Wer sich ihr schillerndes Kostüm aus Die Eiserne Lady mal genauer ansehen möchte, sollte zwischen den Berlinale-Screenings einen Abstecher in die Ausstellung Best Actress in der Deutschen Kinemathek machen. Sie ist eine Hommage an die 73 Oscar-Preisträgerinnen, welche seit der ersten Verleihung im Jahre 1929 als Stilikonen ihrer Zeit in die internationale Filmgeschichte eingegangen sind – man denke an Katharine Hepburn, Luise Rainer, Kate Winslet, Ingrid Bergman, Halle Berry und Liza Minnelli, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Die Originalkostüme und -entwürfe, Filmrequisiten, Fotos und Plakate zeigen, wie sich Mode, Starruhm und Medienrummel von den 1930ern bis heute entwickelt haben.

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©StudioCanal GmbH     

Hommage an David Bowie

Er ist eine Legende: Der britische Musiker und Künstler zählte zu den herausragenden Allroundtalenten der letzten Jahrzehnte. Von 1976 bis 1978 lebte Bowie in Berlin – dieser zweijährige Aufenthalt prägte seine lebenslange Verbundenheit mit der Hauptstadt. Auch bei der Berlinale war er in mehreren Filmen zu sehen: In den Dokumentarfilmen Lou Reed: Rock and Roll Heart (R: Timothy Greenfield-Sanders, Panorama 1998), Scott Walker – 30 Century Man (R: Stephen Kijak, Panorama 2007) und Let’s Dance: Bowie Down Under (R: Rubika Shah, Generation2015) sowie in den Spielfilmen Das Geheimnis des Mr. Rice (R: Nicholas Kendall, Generation 2000) und Der Mann, der vom Himmel fiel (R: Nicolas Roeg, Wettbewerb 1976).
40 Jahre, nachdem dieser Film im Wettbewerb lief, wird er noch einmal in Gedenken an David Bowie am 12. Februar um 21 Uhr im Friedrichstadt Palast gezeigt.